Im Jahre 1783 wurde die Gesellschaft Museum als eine der für die Zeit der Aufklärung typischen Lese- und naturwissenschaftlichen Gesellschaften in Bremen gegründet. Zusammen mit der Bremer Gesellschaft von 1914 vereinigte sie sich im Jahre 1931 zum Club zu Bremen, der im Jahre 1983 das Jubiläum seines zweihundertjährigen Bestehens begehen konnte. Er ist damit einer der ältesten, wenn nicht der älteste Club seiner Art in Deutschland.
Die ca. 1000 Mitglieder des Club zu Bremen, der seit 2000 auch Damen aufnimmt, setzen sich in erster Linie aus Damen und Herren bremischer Unternehmen, leitenden Angestellten, höheren Beamten und Angehörigen freier Berufe zusammen. Seit 1988 gibt es einen eigenständigen Juniorenkreis.

Der Club residiert in den aus dem 16. Jahrhundert stammenden Kellergewölben des Hauses Schütting, dem Sitz der Handelskammer Bremen. Er bietet dort seinen Mitgliedern, deren Angehörigen und Gästen in behaglicher Atmosphäre eine ausgezeichnete Gastronomie und zahlreiche Räume für Veranstaltungen.

Der Club zu Bremen unterhält mit ähnlichen Vereinigungen im In- und Ausland Partnerschaftsverhältnisse, die den jeweiligen Mitgliedern Gastrechte gewähren und dem regelmäßigen Erfahrungsaustausch dienen.

Der Club zu Bremen führt regelmässig Vortragsveranstaltungen mit namhaften Referenten über Außen- und Innenpolitik, Wirtschaftspolitik, Kultur und Literatur, Geschichte und Naturwissenschaften durch, die nicht nur von den Mitgliedern, sondern auch – hierauf hat der Club in den letzten Jahren besonderen Wert gelegt – von interessierten Jugendlichen besucht werden. Diese Vortragsabende finden in der Regel mittwochs im großen Saal des Hauses Schütting statt.

Darüber hinaus organisiert der Club für seine Mitglieder spezielle Reisen, Führungen, Besichtigungen und gesellige Zusammenkünfte.

Der Club zu Bremen ist sich seiner großen Tradition bewusst, versteht sich aber ebenso als eine Vereinigung moderner und engagierter Bremer Bürger, für die er ein Forum der Bildung und der Meinungsvielfalt darstellt. Er hat sich damit einen anerkannten Platz in der Öffentlichkeit der Hansestadt erworben.

Der Club zu Bremen in Stichworten:
Geschichte:
1783: Gründung als "Gesellschaft Museum" aus der Verbindung einer älteren Lese- und einer naturwissenschaftlichen Gesellschaft
1931: Fusion mit der „Bremer Gesellschaft von 1914 zum „Club zu Bremen“
1947: Wieder-Konstituierung des „Club zu „Bremen“
1952: Bezug des neuen Domizils in den Souterrain-Gewölben des Schütting
2001: Neugestaltung der Clubräume

Der Club zu Bremen verfolgt ausschließlich und unmittelbar den Zweck, die internationale Zusammenarbeit auf allen Gebieten zu pflegen. Er will hierdurch der Toleranz in allen Bereichen der Wirtschaft, Kultur und Politik und der Verständigung der Völker untereinander dienen. Seine Zwecke verfolgt der Club durch Vorträge und ähnliche Veranstaltungen, durch welche den in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung Tätigen eine Stätte lebendigen Gedankenaustausches bereitet werden soll. In geeigneten Fällen wird der Club seine Veranstaltungen der Allgemeinheit zugänglich machen. Durch seine Tätigkeit will der Club auf unmittelbar gemeinnütziger Grundlage zu einer Lebensordnung beitragen, in welcher Freiheit und Würde der Persönlichkeit als Sinn und Wert menschlichen Seins und Schaffens gelten.

Vorsitzende nach 1945:
1947 – 1948 Dr. Richard Ahlers
1948 – 1958 Wilhelm Volkmann
1958 – 1964 Alfred Meyer
1964 – 1980 Carl Otto Merkel
1980 - 2002 Friedrich Wilhelm Bracht, Ehrenmitglied
2002 - 2008 Prof. Dr. Klaus Berthold, Ehrenmitglied
ab 2008 Dr. Rüdiger Hoffmann

Referenten:
Rund 350 Referenten aus Politik und Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Religion waren in den letzten 20 Jahren Gast im Club zu Bremen.

Club-Gastronomie:
Restaurant 1783 GmbH & Co. KG
 
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